Namibias Vielfalt

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Namibias Vielfalt

ab 4.550€

pro Person

Namibia – das Land im Südwesten Afrikas zwischen dem Oranje Fluss im Süden und dem Kunene Fluss im Norden – ist ein karges, raues Land, wie aus einer anderen Welt und dennoch so einladend und beinahe vertraut und leicht zu bereisen. Namibia ist das Traumland des Fotografen, ein Land der Kontraste und der klaren Farben. Es ist ein Land, in das sich schon viele Menschen verliebt haben. Wer Ruhe und Natur sucht, wer grandiose Landschaften, Wüste und Weite genießt, den wird Namibia, das zu den am dünnsten besiedelten Ländern der Erde zählt, nicht mehr loslassen. Namibia ist ein Abenteuer und doch muss man kein Abenteurer sein, um dieses Land zu erleben.

Tag Route Transfer Unterbringung Nationalpark / Region Verpflegung
1 Abflug in Deutschland        
2 Windhoek – Kalahari Wüste Minibus Elegant Guesthouse Windhoek Abendessen
3 Kalahari Wüste – Keetmanshoop Minibus Farm Alte Kalkhöfen Keetmanshoop Frühstück, Abendessen
4 Keetmanshoop – Fish River Canyon Minibus Fish River Lodge Fish River Canyon

Frühstück,

Abendessen

5 Fish River Canyon – Aus Minibus Klein Aus Vista – Desert Horse Inn Aus Frühstück, Abendessen
6 Aus Minibus Klein Aus Vista – Desert Horse Inn Aus Frühstück, Abendessen
7 Aus – Sossusvlei Minibus Desert Quiver Camp Sossusvlei Frühstück, Abendessen
8 Sossusvlei Minibus Desert Quiver Camp Sossusvlei

Frühstück,

Abendessen

9 Sossusvlei – Swakopmund Minibus Orange Gästehaus Swakopmund Frühstück
10&11 Swakopmund Minibus Orange Gästehaus Swakopmund Frühstück
12 Swakopmund – Erongo Gebirge Minibus Omaruru Gästehaus Erongo Gebirge

Frühstück,

Abendessen

13 Erongo Gebirge – Damaraland Minibus Etotongwe Lodge Damaraland Frühstück, Abendessen
14 Damaraland – Etosha Nationalpark Minibus Okaukuejo Camp Etosha Nationalpark Frühstück, Abendessen
15 & 16 Etosha Nationalpark Minibus Mokuti Etosha Lodge Etosha Nationalpark Frühstück, Abendessen
17 Etosha Nationalpark – Okahandja Region Minibus The Elegant Farmstead Okahandja Region Frühstück, Abendessen
18 Okahandja Region Minibus The Elegant Farmstead Okahandja Region Frühstück, Abendessen
19 & 20  Okahandja Region – Windhoek Minibus   Windhoek Frühstück
21 Ankunft in Deutschland        
1

Tag 1: Abflug in Deutschland

Individuelle Anreise nach Frankfurt am Main. Abends fliegen Sie mit Qatar Airways via Doha nach Windhoek.

2

Tag 2: Willkommen in Windhoek!

Nach einem Zwischenstopp in Doha, landen Sie am Vormittag am Flughafen Hosea Kutako in Windhoek. Nachdem Sie die Formalitäten an der Pass- und Zollkontrolle erledigt haben, begeben Sie sich in die Ankunftshalle, wo Sie Ihr deutschsprachiger Reiseleiter in Empfang nehmen wird. Sie fahren nach Windhoek, wo Sie eine ausführliche Erkundungsfahrt durch die Stadt machen. 

Windhoek ist mit seinen ca. 300.000 Einwohnern die größte Stadt in Namibia und zugleich die Hauptstadt des Landes. Außerdem auch die kleinste Hauptstadt Afrikas. Das schmucke Städtchen liegt auf 1650 Metern Höhe malerisch in einem Talkessel. Der Baustil entspricht dem moderner Städte. Daneben findet man zahlreiche wilhelminische Bauwerke aus der deutschen Kolonialzeit. Windhoek wirkt - für eine afrikanische Stadt - nach wie vor sauber und ein wenig kleinstädtisch, wenngleich die Atmosphäre durchaus auch kosmopolitisch geprägt ist. Der Einfluss der deutschen Sprache und Kultur ist auf Grund der kolonialen Vergangenheit in vielen Bereichen sichtbar. Es gibt deutsche Restaurants in Windhoek, deutsches Brot, Wurst, Bier und deutschen Karneval. Fast überall kann man sich auch auf Deutsch verständigen, wenngleich die offizielle Landessprache in Namibia Englisch ist.

Unterkunft: The Elegant Guesthouse 

 

 

3

Tag 3: Unendliche Weiten der Kalahari

Nach dem Frühstück geht es für Sie in Richtung Süden, wo Sie durch Rehoboth und über den Wendekreis des Steinbocks fahren. Schon bald können Sie in der Ferne den rötlichen Schimmer der Kalahari Wüste entdecken. Hier stehen die grünen Akazien und das gelbe Gras in starkem Kontrast gegen den blauen Himmel und den roten, sich über hunderte von Kilometern ausdehnenden Sanddünen der Kalahari Wüste.

Die Kalahari (auch Kgalagadi) ist eine Sandwüste aus überwiegend feinpulverigem rotem Sand. Sie erstreckt sich von der nördlichen Kapprovinz in Südafrika durch Namibia und Botswana hindurch bis nach Angola und Sambia weiter nach Chad, wo sie dann in die Sahara Wüste übergeht. Insgesamt deckt sie eine Fläche von mehr als 1,2 Mio. km². Der größte Teil der Kalahari wird vor allem von speziellen Dünen- und Wüstengräsern, aber auch von hochwachsenden Akazien-Bäumen, die mit ihren langen Wurzeln an die zwar tief liegenden, aber reichlich vorhandenen Wasseradern gelangen, bestimmt. Auf den Dünen und in den Tälern, auch „Straßen“ genannt, leben Tiere wie Springbock, Oryx und Strauß sowie Schakal, Löffelhund, Springhase und Stachelschwein. Weitere Attraktionen in diesem Gebiet geben die riesigen Siedelweber-Nester in den starken Ästen der uralten Kameldornbäume dar.

 

4

Tag 4: Faszinierender Köcherbaumwald

Nach dem Frühstück fahren Sie gen Süden. Unterwegs besichtigen Sie den Köcherbaumwald. Der Köcherbaum (Aloe dichotoma) gehört zu den auffälligsten einheimischen Pflanzenzarten. Der Name ergibt sich aus dem ursprünglichen Nutzen dieses Baumes: die ausgehölten Zweige dienten den Jägern der Buschleute als perfekte Köcher. Bei näherem Hinsehen entpuppt sich dieses eigenartig anmutende Gewächs als die „Baumversion“ der gemeinen Bergaloe – eine außerordentliche Abweichung bedingt durch die Beschaffenheit der Namib. Die auffälligste Eigenart des Köcherbaumes ist der ausladende Stamm, der einen Schild aus rauhen, dürrebeständigen Schuppen und die verzweigte Kandelabra mit ihren gen Himmel gerichteten, fleischigen, spitz zulaufenden Blättern. Im Winter lockt die Aloe durch ihre Vielzahl knallgelber Blüten zahlreiche Insekten und Vögel an.

Ihre nächste Unterkunft, die Alte Kalköfen Lodge (in der Karas Region / Nama Karoo gelegen und rund 90 Kilometer von Keetmanshoop entfernt), bietet sich als optimaler Ausgangspunkt für die Entdeckung umliegender Sehenswürdigkeiten an. Die Nama Karoo (südliches Namibia) nimmt den größten Teil der südlichen Landesmitte ein: wie ein gewaltiger Keil reicht sie aus Südafrika über den Gariep (Oranje Fluss), bis etwa 120 km südlich von Windhoek, und zieht sich dann als schmaler Streifen am Ostrand der Namib entlang nach Angola. Sie besteht zum größten Teil aus weiten Ebenen, die zwischendurch von majestätischen Bergketten durchzogen werden. 

Am Nachmittag können Sie die alten Kalköfen und das Cole Lithoparium besuchen, ein spezielles Gewächshaus,  in dem man die größte Sammlung von Lithops in Südnamibia bewundern kann. Die ungewöhnliche Pflanze ist auch als „blühender Stein“ bekannt, da sie einem Kieselstein ähnelt. Weitere angebotene Aktivitäten der Lodge, an denen Sie auf Wunsch teilnehmen können, sind Fahrten in die Natur, geführte Wanderungen, Beobachtungen von Vögeln und Wild oder Sternebeobachtung.

Unterkunft: Alte Kalköfen Lodge

5

Tag 5: Spektakulärer Fischfluss Canyon

Nach dem Frühstück geht die Fahrt weiter zum Fischfluss. Der Fish River Canyon, der auf einer Länge von etwa 160 Kilometer und Breite von bis zu 27 Kilometern bis zu 550 Meter tief vom Fischfluss ausgewaschen wurde, wird als der größte Canyon Afrikas bezeichnet. Der Fischfluss ist mit einer Länge von über 650 Kilometern der längste Fluss Namibias. Er entspringt im östlichen Naukluftgebirge, führt aber ausschließlich in sehr regenstarken Zeiten unterhalb seiner Stauung am Hardap-Damm Wasser. Daher ist nicht nur die zukünftige Auswaschung des Flussbettes minimiert, sondern es wird sich im Laufe der Zeit auch die Vegetation am Flusslauf verändern. Trotzdem lassen sich im Flussbett selbst in regenarmen Zeiten einzelne Tümpel finden, die wahrscheinlich von Grundwasser das ganze Jahr gespeist werden. Die Wasserstellen werden sowohl von einigen Antilopenarten als auch von Leoparden genutzt. Der Canyon ist nicht zuletzt deshalb zum Naturschutzgebiet erklärt worden und gehört teilweise zum staatlichen Fisch-River-Canyon-Nationalpark und zum Teil zum privaten 440 Quadratkilometer großen Canyon Nature Park. 

Der Fischfluß-Canyon beginnt bei Seeheim im Norden und endet im Süden bei Ai-Ais, während der Fluss erst einige Kilometer danach in den Oranje mündet, den Grenzfluss zur Republik Südafrika.

Am Nachmittag fahren Sie zu den wunderschönen Aussichtspunkten am Rande des Canyons. Von dort aus genießen Sie in Ruhe Ihren Sundowner und können das Farbenspiel am Horizont beobachten. Hier bietet sich eine unvergleichliche Panorama-Aussicht auf den Fischfluss Canyon mit natürlich herrlichen Gelegenheiten für ganz persönliche Bildaufnahmen mit der traumhaften Landschaft dort im Hintergrund.

Unterkunft: Fish River Lodge (F/-/A) 

 

6

Tag 6 & 7: Geisterstadt Kolmannskuppe & Lüderitz

Auf 20 Kilometer langem Gefälle geht es hinab zur Namib Wüste. Sie befinden sich jetzt im Sperrgebiet. Bei dem Wort „Sperrgebiet“ (verbotenes Diamantengebiet) stehen einem Wachtürme, elektrische Zäune, Stacheldraht und Kampfhunde vor Augen, die das Gebiet vor unliebsamen Eindringlingen schützen. Nichts ist jedoch weiter von der Wahrheit entfernt. Eigentlich ist dort meistens Nichts – nichts als die endlose Sandwüste und ab und an ein einsames Schild auf dem geschrieben steht: Warning! Waarskuwing! Warnung! Elondwelo!.

Schließlich erreichen Sie Aus. Der kleine Ort Aus liegt rund 120 Kilometer östlich von Lüderitz an der Nationalstrasse B4, die Lüderitz mit Keetmanshoop verbindet und zu den landschaftlich schönsten Strecken im Süden Namibias zählt. Westlich von Aus beginnt die Dünen-Namib, und hier können Sie mit etwas Glück eine Herde von Wildpferden beobachten. Bei der Wasserstelle Garub wurde ein überdachter Beobachtungsstand eingerichtet, wo man - geschützt vor der prallen Sonne - die außergewöhnlichen Tiere, die sich an die extremen Lebensbedingungen in der Wüste angepasst haben, aus der Nähe beobachten kann. Niemand weiß ganz genau, woher die Wildpferde stammen. Es wird vermutet, dass es sich um die Nachkommen der Reittiere der deutschen Schutztruppe handelt. Eine andere These besagt, dass sie aus der einstigen Pferdezucht des Barons Hansheinrich von Wolff von der Farm Duwisib südlich von Maltahöhe stammen. Neuere Untersuchungen haben allerdings ergeben, dass die Pferde aus der südafrikanischen Kavallerie entstammen, die - im Kampf gegen die Deutsche Schutztruppe - 1915 hier mit 1700 Tieren lagerte. Durch einen deutschen Fliegerangriff wurden die in Panik flüchtenden Pferde in die Wüste vertrieben und konnten nicht wieder eingefangen werden. Die wundervollen Tiere vor der Kulisse der weiten Namib Wüste sind in jedem Fall sehr beeindruckend und einen Fotostopp wert. Dann geht es zu Ihrer Unterkunft, wo Sie den Nachmittag ausklingen lassen können.

Am nächsten Tag besuchen Sie die Stadt Lüderitz und nehmen an der Tour in der Geisterstadt Kolmannskuppe teil, deren im Wüstensand versunkene Häuser mit der abenteuerlichen Geschichte der ersten Diamantenfunde verbunden sind. Einst war es ein kosmopolitisches Zentrum – drum herum lagen Diamanten wie Kiesel – gebaut für die Ewigkeit – bis es keine Diamanten mehr gab! Heute ist der Diamantenrausch eine längst verblasste Erinnerung und Kolmanskuppe ergibt sich Stück für Stück der schonungslosen Hitze und dem wandernden Dünensand der erbarmungslosen Wüste. 

Anschließend fahren Sie entlang der Lüderitz Bucht zum Diaz Kreuz. Lüderitz war stets ein etwas verschlafener und beinahe skurriler Ort, der aber gerade daher seinen Reiz bezog. Die Gründerstadt Namibias am Rande der Namib Wüste wurde auf den nackten Granitfelsen gebaut und ist den oft stürmischen Atlantikwinden ausgeliefert wie kein anderer Ort in Namibia. Auch Seenebel und gelegentliche Sandstürme tragen zum rauen Klima in Lüderitz bei. Für den Besucher offenbart sich das nostalgische Lüderitz als eine sehr farbenprächtige Stadt, bedingt durch die zahlreichen aus der deutschen Kolonialzeit stammenden, liebevoll gepflegten Bauten im damals beliebten Jugendstil und wilhelminischen Baustil. Überragt wird die Stadt von der evangelisch-lutherischen Felsenkirche aus dem Jahre 1911. Anschließend besichtigen Sie das Diaz Kreuz, wo 1488 der portugiesische Seefahrer Bartholomeu Diaz als erster Europäer die Bucht von Lüderitz entdeckte. Nach den Besichtigungen geht es zurück nach Aus zu Ihrer Unterkunft. 

Unterkunft: Klein Aus Vista – Desert Horse Inn 

7

Tag 8 & 9: Rote Dünen im Sossusvlei

Die Reise führt Sie heute in die Region des Sossusvleis. Das Desert (Quiver) Camp liegt ca. 4 km entfernt vom Eingangstor zum Sossusvlei. Das Camp bietet einen herrlichen Blick über die unberührte Landschaft, die wilden Felsen der Naukluft Berge und die Wüste mit den Dünen.

In den kühlen Morgenstunden des zweiten Tages starten Sie zu Ihrem Ausflug zum Sossusvlei, einer riesigen Lehmbodensenke, die von den höchsten Dünen der Welt umringt ist. Die riesigen, ockerfarbenen Sanddünen des Sossusvlei bieten ein unvergessliches Panorama - bis zu 320 Meter hoch schweben sie zeitlos im Herzen der ältesten Wüste der Welt. Menschliche Fußstapfen wirken hier wie Ameisenwege ins Nichts. Die Einsamkeit ist unendlich und das Individuum wird zur winzigen Nichtigkeit degradiert. Die weißen Vleis (Lehmpfannen) bilden einen scharfen Kontrast zu dem roten Sand und dem endlos blauen Himmel. Tiere und Pflanzen, die auf die nächtlichen Wüstennebel angewiesen sind, finden im Sand und unter den verwitterten Kameldornbäumen Zuflucht vor der schwellenden Mittagshitze. Der Tsauchab Fluss reicht tief in den 70 Kilometer breiten Dünengürtel der Namib bis nach Sossus hinein und hat sich dort nach besonders reichen Regenfällen ein Sammelbecken geschaffen - das Vlei (daher der Name Sossusvlei) - in dem das Wasser verdunstet und versickert. Etwa alle zehn Jahre wiederholt sich das Schauspiel, dass der Tsauchab so viel Wasser führt, dass das sonst trockene Wüstenvlei für wenige Tage zu einem ausgedehnten, aber flachen See inmitten der bis über 300 Meter hohen Dünen wird. Vor etwa 500 Jahren wurde ein solches Vlei von einer Düne abgesperrt. Die Folge war, dass die riesigen Kameldorn Bäume kein Wasser mehr bekamen und damit langsam abstarben. Die Überreste dieser Bäume kann man heutzutage im Dead Vlei besichtigen – dieses Vlei lässt ein jedes Fotografenherz höher schlagen, da man nicht genug von der Farbmischung der weißen Bodenfläche, der schwarzen Bäume, der roten Dünen und dem blauen Himmel bekommen kann. 

Den spektakulären Sesriem Canyon besuchen Sie am Nachmittag bevor Sie den Tag bei einem Sundowner an der Elim Dune ausklingen lassen. Der Tsauchab ist ein südlich des Naukluftgebirges entstehendes, ca. 100 km langes Rivier (Trockenfluss) in Namibia. Der Tsauchab führt nur dann Wasser, wenn der in der Namib-Wüste seltene Regen aus dem Naukluft-Gebirge abfließt, da das Wasser dort nicht schnell genug versickern kann. Der Tsauchab wird dann innerhalb weniger Stunden zu einem reißenden, kraftvollen Fluss, der in zwei Millionen Jahren den einen Kilometer langen und bis zu 30 Meter tiefen Sesriem-Canyon in das Sedimentgestein hineingefressen hat, bevor er nach weiteren 50 km in der Wüste endet. 

Der Name Sesriem ist afrikaans und heißt auf Deutsch Sechsriemen, da die ersten Siedler sechs Riemen, die sie aus Fellen von Gemsböcken schnitten, aneinanderknüpfen mussten, um hier Wasser schöpfen zu können. Der Sesriem-Canyon ist an manchen Stellen nur zwei Meter breit und hat eine permanente Wasserstelle, die viele Tiere nutzen. Im weiteren Verlauf wird er immer flacher und breiter, um danach ein flaches Flussbett mit Galeriewald zu formen, das auch von der Piste nach Sossusvlei gequert wird.

Unterkunft: Desert Camp / Desert Quiver Camp 

8

Tag 10: Küstenstädtchen Swakopmund

Nach dem Frühstück fahren Sie über den Ghaub Pass und den Kuiseb Canyon durch den Namib Naukluft Park nach Swakopmund. Diese Flussabschnitte mit ihren Felswänden, dem im Tagesablauf wechselnden Farbspiel, der Ufer- und Talbodenvegetation mit ihren Höhlen und Kolken, gehören zu den Landschaften, die man als Namibia-Reisender nicht versäumen sollte. Auf dem Weg dorthin steht ein Ausflug in die Namib Wüste auf Ihrem Reiseprogramm, bei dem Sie sich auf die Suche nach der einzigartigen Wüstenpflanze Welwitschia Mirabilis machen. Diese Pflanze hat sich in besonderer Art und Weise an das Überleben in den wasserarmen Wüstenregionen angepasst und einige Exemplare sind über mehrere hundert Jahre alt. Die Fahrt führt Sie auch durch eine faszinierende Granitlandschaft des Swakop Trockenflusses, die als Mondlandschaft bekannt ist, und Ihnen sehr gute Möglichkeiten für Fotos bietet.

Sie erreichen über Walvis Bay den Küstenort Swakopmund, Namibias beliebtesten Ferienort, dessen Erscheinung und Charakter an eine deutsche Kleinstadt erinnert. Wie eine Fata Morgana erhebt sich schließlich aus dem Wüstensand der Namib die drittgrößte Stadt Namibias, Swakopmund. Je näher man der Stadt kommt, umso mehr nimmt die Wüstenhitze ab und schließlich grüßt den Reisenden eine von Palmen geschmückte Allee die ins Stadtzentrum führt. Das Stadtbild des rund 40.000 Einwohner zählenden Ortes ist durch zahlreiche Kolonialbauten geprägt. Ein Wahrzeichen ist das Woermann Haus aus dem Jahre 1905. Das ehemalige Handelshaus in der Bismarck Straße mit seinem 25 Meter hohen Damara-Turm und seinem von Arkaden gesäumten Innenhof beherbergt heute die städtische Bibliothek, eine Kunstgalerie und das Büro der Namibia Wildlife Resorts. Swakopmund verfügt zudem über eine große Auswahl an Hotels, Pensionen und Restaurants und verschiedene Cafés, in denen man typisch deutsche Kuchen und Torten bekommt. Swakopmund steht auch bekannt als Namibias Adrenalin Zentrum für abenteuerlustige Reisende. Ob Jung oder Alt, hier werden Sie bestimmt eine Aktivität finden die Ihren Urlaub an der Küste noch interessanter macht.

Unterkunft: Orange House 

 

9

Tag 11 & 12: Aktivitäten in und um Swakopmund

Sie lernen am ersten Tag „die Kleinen 5“ Namibias kennen bei der beliebten Tour Es lebe die Wüste. Die lebende Wüstentour ist ein einmaliges Allrad-Abenteuer durch die Dünen außerhalb Swakopmunds. Allein die Fahrt durch die Dünen ist eine unvergessliche Erfahrung und Ihr Guide ist sehr darin erfahren, den Spuren von lebenden Wesen zu folgen und sie aufzuspüren: Seitenwinder, Palmatogeckos, Wüstenchamäleons, FitzSimons Sandskinks (Glattechsen), Sandtaucheidechsen, Skorpione usw. Er wird Ihnen alles über das Pflanzenreich als auch die Insekten und Mineralien erzählen und Sie werden eine Brummdüne erleben. Die Fahrt ist nicht nur naturbewusst und informativ, sondern bietet auch Spaß für Groß und Klein. Es gibt viel zu sehen, zu erleben und zu fotografieren! 

Den Rest des heutigen Tages können Sie z. B. für einen ausgiebigen Stadtbummel auf eigene Faust nutzen. Die gut erhaltenen Jugendstilbauten aus der deutschen Kolonialzeit geben dem Städtchen eine heimische Atmosphäre und prägen das Stadtbild. Viele dieser Gebäude stehen unter Denkmalschutz, wie zum Beispiel der Bahnhof, das Gericht und das Gefängnis. Auch ein Besuch des Heimatmuseums und des Aquariums lohnt sich (Eintritte nicht eingeschlossen). Die Strandpromenade, Palmen-Alleen und Parkanlagen geben dem Küstenort ein ruhiges und entspanntes Flair. Genießen Sie einen Spaziergang am kilometerlangen einsamen Atlantikstrand. 

Am nächsten Tag nehmen Sie an einer Bootsfahrt mit Delfinen teil – als schönen Kontrast zu der wüstengeprägten Landschaft im Hinterland Namibias. Sie entdecken die wunderschöne Kombination aus Ozean und Dünen von Walvis Bay bis Sandwich Harbour, wo das Meer sehr ruhig ist und es unglaublich viele Vögel gibt. Mit dem Katamaran geht die Fahrt am Hafen vorbei bis zur Guano Insel. Von hieraus kreuzt man durch die Lagune bis zu den Russischen Schiffen – hier  kommen neugierige Seehunde an Bord, um mit Fisch gefüttert zu werden. Die Fahrt geht weiter bis zum Pelican Point, wo Sie von einer großen Pelzrobbenkolonie unterhalten werden. In der Regel schwimmen viele Delfine neben dem Boot her und sind gut zu beobachten. Die Pelikane können Sie sehr schön fotografieren, da sie direkt neben dem Boot umherfliegen. An Bord bekommen Sie zum Abschluss der Fahrt frische Walvis Bay Austern, Snacks und kühlen Sekt serviert. 

Nutzen Sie heute auch das weitere Aktivitätenangebot:

Quad Biking –für Abenteuerlustige – Sie düsen mit einem allradangetriebenen Motorrad durch die Dünen.

Sandboarding – die Namibwüste hat die höchsten Dünen der Welt aufzuweisen. Erleben Sie das aufregende Hinabgleiten auf einem traditionellen Swakopmunder Sandboard von einer dieser Dünen.

Unterkunft: Orange House 

10

Tag 13: Erongo Gebirge/Omaruru

Ihre Reise führt Sie heute in die felsige Region des Erongo Gebirges und weiter in das kleine Dorf Omaruru. Unterwegs genießen Sie einen tollen Ausblick auf die Spitzkoppe, das „Matterhorn“ Namibias, und in die felsige Umgebung. Von den 13 in Namibia unterteilten Regionen ist die Erongo Region eine der größten und hat Ihren Namen vom Erongo Massiv erhalten, der diese Region dominiert. Das Spitzkoppe Felsmassiv aus Granitgestein gehört zur Erongo Bergregion und entstand vor mehr als 100 Millionen Jahren durch vulkanische Aktivität und anschließende Erosion. 

Magma drang nach oben, jedoch nicht bis an die Oberfläche. Durch Winderosion (Windschliff) wurde anschließend in Millionen von Jahren das Deckmaterial abgetragen, bis die Granit Intrusion frei lag. Mit einer Höhe von rund 1728 Metern über N.N. ist die Spitzkoppe keineswegs der höchste Berg in Namibia. Wegen seiner markanten Umrisse gilt er jedoch als bekanntester Berg im Lande. Schon aus sehr großer Entfernung kann man das Inselgebirge inmitten einer endlosen, trockenen Ebene erkennen. Die Höhendifferenz zwischen Bergspitze und dem Umland beträgt 700 Meter. Neben der Spitzkoppe liegen die Kleine Spitzkoppe mit einer Höhe von 1584 Metern über dem Meeresspiegel sowie die Pontok Berge. Die harmlos wirkende Spitzkoppe ist sehr schwer zu besteigen. Erstmals wurde sie 1946 bezwungen. Nur erfahrene Bergsteiger mit entsprechender Ausrüstung und Vorbereitung können den Berg meistern. Im Sommer ist es völlig unmöglich, weil man sich an dem heißen Gestein regelrecht die Hände verbrennt. Man kann jedoch in der herrlichen Landschaft ausgiebig wandern und zwischen den skurrilen Gesteinsformationen herumklettern. Für den Pflanzenliebhaber gibt es interessante Gewächse zu entdecken wie die gelblichen Butterbäume oder den "Giftboom" (euphorbia virosa), ein Wolfsmilchgewächs mit extrem giftigem, weißem Saft, mit dem die Buschmänner ihre Pfeile vergifteten. Buschmann-Zeichnungen findet man an verschiedenen Stellen, viele im "Bushman Paradise" unter einer überhängenden Felswand. 

Unterwegs lohnt sich der Besuch des authentischen San Museum Dorfes, in dem Sie viel Wissenswertes zu deren Kultur und Lebensart erfahren. Die "Buschmänner" sind die älteste Bevölkerungsgruppe in Namibia und Botswana und leben seit vermutlich 20.000 Jahren im südlichen Afrika. Nachdem Sie in Omaruru angekommen sind beziehen Sie Ihre Unterkunft. Am späten Nachmittag besichtigen Sie außerdem eine der wenigen Weinfarmen Namibias, die Kristallkellerei. Zu Beginn des Jahres 2008 kaufte Familie Weder das idyllisch gelegene 12,5 ha große Weingut am Omaruru Revier (Trockenfluss). Die Weinherstellung eines trockenen Weiss- und Rotweins sowie die Brandherstellung werden jährlich erweitert und handwerklich verfeinert. Es wurde überwiegend  die Weißweinrebsorte Colombard gepflanzt. Michael und Katrin Weder betrieben die Kristall Kellerei, deren Name sich von der Farm Kristall ableitet, persönlich bis Februar 2014. Seit Juni 2017 leitet Frau Christine van der Vyver das Gästemanagement auf der Weinfarm. Das Angebot umfasst eine Führung auf der Weinfarm sowie eine umfangreiche Probeverkostung verschiedener Weinsorrten und Edelbrände. 

Unterkunft: Omaruru Gästehaus 

11

Tag 14: Ganztagesausflug in das Damaraland

Heute brechen Sie frühzeitig auf, denn Ihre Route führt Sie nach Nordosten in das Damaraland. Dieses fast unberührte und karg besiedelte Land im Nordwesten Namibias zählt zu einem der geologisch attraktivsten Gebiete die das südliche Afrika zu bieten hat. Je nach Zeit besichtigen Sie die verschiedenen Sehenswürdigkeiten bei Twyfelfontein, bei dem Sie u.a. die größte Ansammlung von Felsgravuren auf dem afrikanischen Kontinent Afrika antreffen werden. Diese, von steinzeitlichen Künstlern angelegte Felsenkunst, ist der erste Ort in Namibia, der von der namibischen Denkmalbehörde bei der UNESCO als Weltkulturerbe vorgeschlagen wurde. 

  • Twyfelfontein: Etwa 60 km vom Brandberg entfernt liegt Twyfelfontein (“Quelle des Zweifels”), wo man an einem Berghang auf dunklen, rostroten Sandsteinplatten über 2.000 Felsgravuren der Buschmänner bewundern kann. Twyfelfontein gilt als eine der reichsten Fundstellen von Felsgravuren in Afrika - einige dieser Arbeiten werden auf das Jahr 3.300 v. Chr. datiert.
  • Living Museum of the Damara: Falls es die Zeit erlaubt, besuchen Sie auch das Living Museum. Das Lebende Museum der Damara in der Nähe von Twyfelfontein ist das erste traditionelle Damara - Projekt in Namibia und das Einzige seiner Art. Nirgendwo anders hat man die Möglichkeit in dieser Form etwas über die traditionelle Kultur der Damara zu erfahren. Zusammen mit den Buschleuten gelten die Damara als die „Ureinwohner“ Namibias. Ihre ursprüngliche jahrhundertalte Kultur war eine Mischung von archaischer Jäger- und Sammlerkultur und der Viehzucht von Rindern, Ziegen und Schafen. Während der Zeit der Kolonisation Namibias konnten die Damara durch ihre lose Stammesstrukturen Aggressoren nie wirklich etwas entgegensetzen. Dies ist auch einer der Gründe weshalb ihre Kultur heutzutage fast völlig in Vergessenheit geraten ist. Im Lebenden Museum der Damara wurde nun zum ersten Mal überhaupt der Versuch gestartet, die „verlorene Kultur“ der Damara zu rekonstruieren. Die Besucher haben dort die einzigartige Möglichkeit, die faszinierende traditionelle Kultur der Damara kennen zu lernen umso einerseits zu deren Erhalt beizutragen und andererseits der Gemeinschaft der Damara, die das Lebende Museum aufbauten, zu einem geregelten Einkommen zu verhelfen. 

Schließlich erreichen Sie Outjo, wo sich Ihre Unterkunft für die heutige Nacht befindet. Outjo’s zentrale Lage macht es zu einem exzellenten Zwischenstopp für Reisende von oder zum Etosha National Park oder Damarland. Aber dies ist nicht der einzige Grund, dass man in Outjo anhalten sollte. Hier findet man neben historischen Gebäuden auch zahlreiche nette Cafe's, Souvenierläden und für Reisende ins oder aus dem Kaokofeld und Damaraland-Werkstätten.

Unterkunft: Etotongwe Lodge 

12

Tag 15: Safari im Etosha Nationalpark

Weiter geht es heute mit der kurzen Fahrt zum Etosha Nationalpark, den Sie auf einer ersten Pirschfahrt erkunden. Ihre Unterkunft befindet sich ebenfalls im Park und am Abend können Sie den Blick auf das hauseigene, beleuchtete Wasserloch genießen, an dem sich oft viele Tiere tummeln. 

Am 22. März 1907 erklärte der Gouverneur von Deutsch-Südwestafrika, Friedrich von Lindequist, ein Viertel des heutigen Namibia zum Naturschutzgebiet, darunter auch der Etosha Nationalpark. Anfang der 1970er Jahre erhielt das Schutzgebiet seine heutigen Grenzen und hatte nur noch eine Ausdehnung von rund 22.275 Quadratkilometer. Es ist damit aber dennoch in etwa so groß wie das Bundesland Hessen und das drittgrößte Naturschutzgebiet Afrikas. Der Etosha-Nationalpark hat nach dem Serengeti-Park in Tansania die höchste Wilddichte in Afrika. Man findet hier bis auf Krokodile, Flusspferde, Wasserböcke und Büffel nahezu alle Tierarten des südlichen Afrika. In besonders guten Regenjahren läuft die Etosha-Pfanne ca. 10 Zentimeter hoch voll und lockt dann tausende Wasservögel an, die hier auch brüten, und die bereits bestehenden 340 verschiedenen Vogelarten noch weiter ergänzen. Das Wasser hat dann einen doppelt so hohen Salzgehalt wie Meerwasser. Es gibt im Park keine fließenden Gewässer und die Tiere sind die meiste Zeit des Jahres auf die natürlichen und künstlichen Wasserstellen angewiesen. Gegen Ende der Trockenheit sind viele der natürlichen Wasserstellen versiegt und es sammelt sich mehr Wild an den künstlichen Wasserstellen. Es ist kein Geheimnis, dass man die Tiere am besten an einem der Wasserlöcher zu Gesicht bekommt. Besonders während der trockenen Wintermonate sind einige Arten auf diese permanenten Wasserquellen angewiesen. 

Bei den größeren Wasserlöchern können große Trecks von Zebras und Springböcken zusammen mit Oryxantilopen und badenden Elefanten beobachtet werden. Einige der Camps, wie auch das Okaukuejo Camp, liegen direkt an mit Scheinwerfern beleuchteten Wasserlöchern, sodass Sie auch dort die Gelegenheit haben Nasehörner, Elefanten und Löwen zu sichten. Der Etosha Nationalpark beheimatet vier der Big 5. Elefanten und Löwen sind weit verbreitet, während der schwer zu fassende Leopard sich in den dichter bewachsenen Gegenden aufhält. Allerdings ist einer der Hauptgründe für einen Besuch von Etosha die Population von Spitzmaulnashörnern. Eines der Wasserlöcher ist der perfekte Ort um dieses vom Aussterben Lebewesen zu sichten. Das Schwarznasen-Impala und der leichtfüβige Gepard sind weitere vom Aussterben bedrohte Tiere, die im Westen des Parks zu sichten sind. Die Prärie wird von Springbock- und Zebraherden bedeckt, die zusammen mit der Kulisse der Pfanne Safaris in Etosha zu einem ganz besonderen Erlebnis werden lassen. Löwe, Leopard, Elefant, Nashorn, Giraffe, Gnu, Gepard, Hyäne, Berg- und Steppenzebra, Springbock, Kudu, Spießbock und Elenantilope sind die großen im Etosha Nationalpark zu findenden Säugetiere. Schakal, Löffelfuchs, Warzenschwein, Honigdachs und Ziesel sind einige der kleineren Arten im Park. Insgesamt beheimatet der Park 114 Säugetierarten.

Um diesen ersten spannenden Tag im Etosha Nationalpark ausklingen zu lassen, nehmen Sie an einer Nachtpirschfahrt des Okaukuejo Camp teil. Diese wird in einem offenen Safarifahrzeug durchgeführt und bietet daher ein schönes Tiererlebnis. 

Unterkunft: Okaukuejo Camp 

13

Tag 16 & 17: Vom Etosha Nationalpark

Nach dem Frühstück fahren Sie heute quer durch den Etosha Nationalpark zur Ostseite des Parks, während Sie die Vielfalt der afrikanischen Tierwelt in der freien Natur beobachten können. Mit der wechselnden Vegetation werden Sie andere Tierarten entdecken können, welche in der westlichen Region nicht vorkommen. Wenn Sie unter die Büsche spähen, werden Sie eventuell auch Namibias kleinste Antilope, das scheue Damara DikDik entdecken. Der Besuch des Etosha Nationalparks gehört zu den Höhepunkten einer jeden Namibia-Reise. Am nächsten Tag unternehmen Sie eine weitere Pirschfahrt durch den Nationalpark mit dem Reisebus. 

Unterkunft: Mokuti Etosha Lodge 

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Tag 18 & 19: Windhoek Umgebung

Sie reisen heute frühzeitig zurück in die nähere Umgebung von Windhoek. Nach Ankunft in der Lodge verabschiedet sich der Reiseleiter von Ihnen. Die nächsten Tage stehen Ihnen zur freien Verfügung, um an den Ausflügen und Aktivitäten der Unterkunft teilzunehmen. 

Das Binnenhochland oder auch Zentralplateau ist die größte Landschaftsformation Namibias. Das Binnenhochland wird im Westen von der großen Randstufe begrenzt, geht nach Osten in das Kalaharibecken über und zieht sich von Nord nach Süd durch das gesamte Land. Es erreicht eine Höhe zwischen 1000 und 2000m. Im Norden befindet sich die Etosha-Pfanne, die auf ca. 1000 m Höhe liegt. Im zentralen Teil des Binnenhochlandes liegt Windhoek auf einer durchschnittlichen Höhe von 1700m, die Windhoek umgebenden Berge sind bis 2.000 m hoch. Weiter nach Süden, bis zum Oranje, flacht das Binnenhochland wieder bis auf ca. 1.200 m ab. Im Zentrum des zentralen Hochlandes liegen Windhoek, die Hauptstadt und Okahandja. Windhoek liegt, geografisch gesehen, im Mittelpunkt Namibias. Wie es sich für eine Hauptstadt gehört, kreuzen sich hier alle wesentlichen Verkehrsverbindungen von Nord nach Süd und von Ost nach West. Aufgrund des hügeligen Geländes der Stadt ist der internationale Flughafen „Hosea Kutako“ ca. 40 km entfernt, im Süden der Stadt befindet sich nur ein kleinerer Binnenflugplatz.  Das Umland von Windhoek ist von Bergketten, die bis zu 2000m hoch sind eingefasst, wodurch eine flächenmäßige Erweiterung der Stadt stark eingeschränkt ist. Windhoek selbst liegt im sog. Windhoeker Becken auf einer Meereshöhe von 1.625 bis 1.725 m.

Okahandja hat heute ca. 25.000 Einwohner und liegt etwa 70 km nördlich von Windhoek an der B1. Von hier zweigt auch die B2 nach Swakopmund ab. Wer also von Windhoek nach Norden will, muss zwangsläufig durch Okahandja durchfahren. Die Geschichte von Okahandja ist sehr nah mit der Geschichte des Volkes der Herero verbunden. Hier lag schon seit ca. 1850 eines ihrer wichtigsten Stammeszentren, denn es war ein bevorzugter Siedlungsplatz der aus dem heutigen Angola zugewanderten Herero-Stämme. Okahandja ist bis heute das wichtigste Zentrum der Herero geblieben. Okahandja hat ansonsten nicht viel Interessantes zu bieten. Erwähnenswert sind jedoch die zwei großen Kunstmärkte am Orts ein- und Ausgang. Hier finden sich sehr gute Holzschnitzereien in beeindruckender Qualität und Auswahl zu erschwinglichen Preisen. 25 Kilometer südwestlich liegen die Thermalquellen von "Gross Barmen". Die einstige Missionsstation wurde 1975 zum Thermalbad umgebaut. Aus einer Tiefe von 2500 Metern strömt 65 Grad Celsius heißes Heilwasser in ein Innen- und ein Außenbecken.

Unterkunft: The Elegant Farmstead 

 

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Tag 20: Abschied von Namibia

Nachmittags erhalten Sie einen Transfer zum Flughafen von Windhoek, von wo aus Ihr abendlicher Flug zunächst nach Doha geht.

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Tag 21: Ankunft in Deutschland

Ankunft frühmorgens in Doha und Weiterflug nach Frankfurt. Anschließend individuelle Heimfahrt. 

Karte

Unterkünfte

Enthaltene Leistungen

  • Interkontinentalflüge mit Qatar Airways ab/bis Frankfurt via Doha nach Windhoek
  • 20 Übernachtungen in ausgewählten Safari Lodges sowie familiären Gästefarmen lt. Reiseverlauf
  • Mahlzeiten lt. Reiseverlauf
  • Erfahrene deutschsprachige Reiseleitung von Tag 2 bis 17
  • Reiseminibus/Safaribus mit Klimaanlage
  • Alle Nationalparkgebühren
  • 1x Stadtrundfahrt in Windhoek
  • 1x Eintritt Köcherbaumwald
  • 1x Sundownerfahrt am Fish River Canyon
  • 1x Kolmannskuppe-Tour & Besuch Lüderitz mit Diaz Kreuz
  • 1x Ausflug Sossusvlei, Sesriem Canyon & Dead Vlei
  • 1x "Es lebe die Wüste" Tour in Swakopmund
  • 1x Katamaran Ausflug in Walvis Bay
  • 1x Bushman Dorf Museum im Erongo
  • 1x Besuch der Kristall Kellerei mit Probeverkostung in Omaruru
  • 1x Besichtigung Sehenswürdigkeiten im Damaraland & Welwitschia Mirabiles
  • 3x Etosha Nationalpark Eintrittsgebühr & Pirschfahrt im Reisebus
  • 1x Nachtpirschfahrt im offenen 4x4 Geländefahrzeug - Okaukuein Etosha 
  • Mehrwertsteuer & Tourismussteuer
  • Gepäckträgergebühren während der gesamten Reise
  • TerraVista-Infopaket Namibia
  • VIP Karte mit zahlreichen Vergünstigungen in Namibia
  • Wasser während der Pirschfahrten (1,5l)

Nicht enthaltene Leistungen

  • Rail & Fly Service; deutschlandweit vom Wunschbahnhof im ICE in der 2.Klasse (89,- € pro Person)
  • Getränke und Mahlzeiten, die nicht im Reisverlauf angegeben sind
  • Trinkgelder, persönliche Ausgaben für Souvenirs etc.,
  • Weitere Ausflüge und Aktivitäten
  • Visagebühren
  • Reiseversicherungen

Termine 2021: auf Anfrage

Mindest-Teilnehmerzahl: 10 Personen*

Maximale Teilnehmerzahl: 12 Personen

*Falls die Gruppe aus 6-9 Teilnehmern besteht, entsteht ein Aufpreis von € 189,- pro Person

Behindertengerecht: Diese Reise kann auf Anfrage behindertengerecht durchgeführt werden

Reiseführer: deutschsprachig

Reiseart: Gruppenreise, Individualreise

Gepäckbeschränkung: 23 kg, keine Hartschalenkoffer

Die Preise variieren je nach Reisezeit und Zimmertyp. Gern erstellen wir Ihnen ein individuelles Angebot für Ihren Wunschreisetermin.

Dieser Beispiel-Reiseverlauf kann individuell an Ihre Wünsche angepasst werden. Auch andere Unterkünfte sind selbstverständlich möglich. Diese Beispielroute ist individuell änderbar. So können wir z.B. die Route kürzen oder verlängern, zusätzliche Stopps aufnehmen, Lodges mixen, etc.

Alle Änderungen im Reiseverlauf, sowie Änderungen im Reisebeginn und -ende bleiben dem Veranstalter vor Ort vorbehalten. Alle Preise gelten pro Person, vorbehaltlich Tarifänderungen, Kursschwankungen und Verfügbarkeit sowie Rückbestätigung durch Severin Travel.

Rechtsverbindliche Buchungsgrundlage sind die aktuellen Reisebedingungen.